© 2009, asa galerie
Link Aktuell
Link Künstler
Link Angebot
Link Kontakt
Link Impressum
03.03.-13.05.2012
Ausstellung auf der Albrechtsburg in Meißen
4 Positionen
Im Herbst 2008 gründeten Reinhard Wehle und der Fotograf Frank Höhler in Dresden die Künstlergruppe asa. Gründungsmitglieder waren drei weitere etablierte Fotografen: Thomas Kläber, Jürgen Matschie und Luc Saalfeld.

ASA weist auf eine Norm der Filmempfindlichkeit hin. Der Name ist Programm. Die Fotokünstler reflektieren sensitiv Themen des Lebens und der Umwelt. Und so ist der Zusammenschluss der freischaffenden Fotografen eine Plattform für künstlerische Präsentation, Erfahrungsaustausch, Diskussion und gemeinsame Aktionen.
www.asa-galerie.de steht für die virtuelle Produzentengalerie, für Darstellung aktueller Fotoarbeiten und Arbeitsergebnisse seiner Mitglieder, für Ausstellungsorganisation und Verkauf von Fotokunst.

Die Ausstellung in der Albrechtsburg Meissen ist eine gemeinschaftliche Werkschau aller 4 asa- Fotokünstler:
Frank Höhler, Thomas Kläber, Jürgen Matschie, Luc Saalfeld
Jeder Fotograf präsentiert neue Arbeiten in je einem Raum der Albrechtsburg. Ein weiterer Raum ist dem gemeinschaftlichen Thema „Konstruktives“ vorbehalten. Die Bilder der Ausstellung stehen in starkem Kontrast zu den spätgotischen Gewölberäumen und beleben sie. Unterschiedliche Motivation und Herangehen der Künstler machen den Reiz der Gemeinschaftsausstellung „ 4 Positionen“ aus.
Selbst kommentieren die Fotografen ihre Arbeiten so:

Frank Höhler:
„Zum Ende meiner Tätigkeit als Fotograf am Tierkundemuseum bat ich meine Kollegen, mir mit einem für Ihre Tätigkeit typischen Accessoir ihrer Wahl für ein Foto zur Verfügung zu stehen. Accessoires sind Beiwerke. In meinen Porträts erlangen sie jedoch große Bedeutung. So entstand eine Serie eigenwilliger Persönlichkeiten.
Weitere Arbeiten entspringen meiner Auffassung „Überall ist Grafik“. Es bereitet mir höchstes (Seh-) vergnügen, interessante grafische Strukturen zu entdecken und sie mittels Kamera in einen spannungsvollen Kontext zu setzen. Dabei ist es mir völlig gleich, ob ich interessante Farbkombinationen finde oder Linienführungen in Architekturdetails oder der Natur.
Auf langen Fotoreisen in entlegene Naturlandschaften wird mein Kopf frei, und ich beginne zunehmend mehr dieser ästhetischen Details zu entdecken. Dabei geht es mir nicht um Darstellung überwiegend "schöner" Landschaften und Dinge. Ich möchte ästhetische Fragmente schaffen. Der Betrachter kann diese aufgreifen und wenn er möchte, in seiner Fantasie spielerisch erweitern.“

Thomas Kläber:
„Schon Mitte der 1970er Jahre entstanden die ersten, für mich heute noch gültigen Aufnahmen aus meinem unmittelbaren Umfeld, dem Leben auf dem Lande. Für all diese Fotografien aus dem unaufgeregten Alltag sind zwischenmenschliche Wärme und ein freundliches Miteinander kennzeichnend. Nach der Wende wurden meine fotografischen Entdeckungen im Landleben sporadischer und auch schwieriger, weil eine unvoreingenommene Nähe durch die gesellschaftlichen Veränderungen nicht mehr zu erreichen war. Im letzten Jahr habe ich dann doch einen neuen Anlauf gewagt und bin erstaunt und sehr erfreut, dass sich mit ehrlichem Interesse am Leben anderer tatsächlich Türen öffnen lassen.
Und genau das ist es, was mich und andere wirklich interessiert.
Aber auch die unscheinbaren Dinge sind mir wichtig: Figuren im Putz, Gesichter an zerfetzten Plakatwänden, perfekt komponierte Formen aus abbröckelnden Farbresten. Seitdem ich darauf aufmerksam geworden bin, suche ich allerorts nach ordnenden Elementen, um interessante Konstellationen aus ihrer belanglosen Zufälligkeit herauszulösen und in neue Zusammenhänge zu stellen.“

Jürgen Matschie:
„Mit bewusst gewählten Ausschnitten nähere ich mich meiner Umwelt, egal ob es Tagebaue in der Lausitz, Industrieanlagen oder Stadtlandschaften sind. Ich bringe meine Ordnung in das mich umgebende, von Menschenhand geschaffene Chaos. Zu Tage treten dabei oft Urformen der Natur. Dabei versuche ich die Bilder von der Dreidimensionalität in das Zweidimensionale zu transformieren und schaffe so Illusionen von Raum und Zeit. Die gewonnenen Erfahrungen mit den Bildern und der unfassbaren Dimensionslosigkeit im Tagebau habe ich an anderen Orten überprüfen können. Egal ob in den Alpen oder auf dem Vulkan, immer wieder sehe ich ähnliche Formen, meine Bilder.
Mit Hilfe alter Kopierverfahren aus der Zeit der Erfindung der Fotografie, wie der Cyanotypie (Eisenblaudruck), interpretiere ich heute Gesehenes neu. Die alten handwerklichen Techniken geben mir ein neues Mittel der Abstraktion in die Hand.“

Luc Saalfeld:
“Die Flüchtigkeit der Zeit und die Frage nach Werten wird im Museum gebannt. Es ist Ort der Gewissheiten, Ort der Vergewisserung, Ort des Wissens und der Wissensvermittlung. Das aus den fürstlichen Kunstkammern gewachsene Museum unserer Tage reklamiert, Zeit- und Kunstzeugnisse nach objektiven Kriterien zu konservieren, zu archivieren und zu präsentieren - dabei steht diese Institution selbst inmitten einer Zeit und ist Produkt eines herrschenden Zeitgeistes.
Das Dresdner Stadtmuseum wurde “von der Zeit überholt”, eine Enklave in bunter und bewegter Guggenheim-Ära, selbst bereits museales Objekt. Auch nach der Schließung wegen Umbau und Modernisierung im Jahr 2003 sind Tatkraft und Optimismus der sechziger Jahre spürbar.
Als Spiegelung meines Themas MUSEUM OHNE BILDER steht die Serie BILDER OHNE MUSEUM. Dazu gehören die Bildserien über den Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, das Atelier von Werner Haselhuhn sowie das private Nachlassdepot Rainer Zille.”

Alle in der Ausstellung gezeigten Arbeiten sind käuflich und nach Ausstellungsende lieferbar.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, ermöglicht durch die Unterstützung des Freundeskreises der Albrechtsburg Meissen.

Ausstellungseröffnung: 02.03.2012, 19.30 Uhr
Ausstellungsort: Albrechtsburg Meissen, Domplatz 1, 01662 Meißen
Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 18.00 Uhr
www.albrechtsburg-meissen.de
 
14.02.2012 - 29.04.2012
Thomas Kläber
Deutschland, Deutschland…
Fotografien aus zwei Ländern von Rudolf Holtappel und Thomas Kläber
Die Ausstellung mit etwa 100 deutsch-deutschen Fotografien ermöglicht einen Rückblick auf das Leben im jeweils anderen Teil Deutschlands. Während die Fotografien Rudolf Holtappels das Ruhrgebiet der 1950er bis 1970er Jahre zum Thema haben, zeigt Thomas Kläber seine in den 1970er bis 1990er Jahren entstandenen Bilder hauptsächlich vom Alltag in der ländlichen Umgebung Südbrandenburgs.
Die Ausstellung ist Teil einer Ausstellungstournee und war bereits in der Stiftung Situation Kunst, Bochum, im Ulmer Museum und im Ludwig Museum in Koblenz zu sehen. Nach der Station in Cottbus zieht sie weiter in die Kunsthalle Rostock und danach in den Kunstverein Dillingen. Zur Ausstellung erschien ein Katalog.
Wo: Kunstmuseum Dieselkraftwek Cottbus,Uferstraße / Am Amtsteich 15, 03046 Cottbus
Info: Öffnungszeiten: Di – So 10 – 18 Uhr
www.museum-dkw.de
 
Neuer Titel
 
Neuer Titel
 
Neuer Titel
 
Neuer Titel
 
Neuer Titel
 
Neuer Titel
 
Neuer Titel
 
Image: 4f1af58b09cbc.FH_12_Zarske, Margit_k3.jpg
Frank Höhler
 
  Image: 4f1305305603e.FH_DSC5510_komp2.jpg
Frank Höhler
  Image: 4f13079591db0.TK_Pinto´sPoint_Kolkw+2194_komp2.jpg
Thomas Kläber
  Image: 4f13062a38585.TK_24-2006_Schlafende_komp2.jpg
Thomas Kläber
  Image: 4f130b5cb496b.JM_06_TB Welzow-Süd_8525_2_komp2.jpg
Jürgen Matschie
  Image: 4f130a7caf2dc.JM_01_MG_6452_komp2.jpg
Jürgen Matschie
  Image: 4f130caca45d0.TH_Atelier_komp2.jpg
Luc Saalfeld
  Image: 4f130d5974f17.TH_Puppenkopf_komp2.jpg
Luc Saalfeld